Dämmung in Münster-Hiltrup

In Hiltrup-Ost prägen die Ringstraßensiedlung der 1950er und die Heerdesiedlung der 1960er- bis 1970er-Jahre den Bestand – großzügige Ein- und Zweifamilienhäuser, die heute ins Modernisierungsalter kommen. Wo die Fassade erhalten bleiben soll, ist die Innendämmung mit Vorsatzschale der richtige Weg. Wir dämmen Dach, Außenwand und Geschossdecken nach GEG mit bauphysikalisch sicherem, luftdichtem Aufbau.

Unser Dämmung-Leistungsumfang

  • Zwischensparrendämmung beim Dachausbau
  • Untersparren- & Aufdopplungsdämmung
  • Kellerdecken- & Geschossdeckendämmung
  • Innendämmung der Außenwand mit Vorsatzschale
  • Fachgerechter Einbau von Dampfbremse & Dampfsperre

Dämmung in Münster-Hiltrup

Hiltrup war bis Ende 1974 eine eigenständige Gemeinde und wurde am 1. Januar 1975 nach Münster eingemeindet.

Der Stadtteil liegt rund 6,5 km südlich der Innenstadt und ist mit etwa 26.000 Einwohnern der größte Ort außerhalb der Stadtmitte.

Hiltrup gliedert sich in Hiltrup-Mitte, Hiltrup-West und das durch Bahnlinie und Dortmund-Ems-Kanal abgetrennte Hiltrup-Ost.

Bahnanschluss und der 1899 eröffnete Dortmund-Ems-Kanal prägten Hiltrup als Industriestandort; größter Arbeitgeber ist die aus der Lackfabrik Glasurit hervorgegangene BASF Coatings GmbH.

In Hiltrup-Ost prägen die Ringstraßensiedlung (1950er Jahre) und die Heerdesiedlung (1960er–1970er Jahre) den Bestand: überwiegend großzügige Ein- und Zweifamilienhäuser auf großen Grundstücken.

Wohnhäuser dieser Baujahre werden umgebaut und energetisch saniert – typische Trockenbau-Aufgaben sind Dachgeschossausbau, neue Raumaufteilung mit nichttragenden Wänden, Innendämmung mit Vorsatzschalen und abgehängte Decken.

Der Wohnbestand in Hiltrup-Ost ist von Überalterung gekennzeichnet – rund ein Drittel der Bewohner ist 60 Jahre und älter, bei knappem seniorengerechtem Wohnraum.

Altersgerechter Umbau und das Teilen zu groß gewordener Häuser laufen meist über Trockenbau: nichttragende Trennwände, Vorwandinstallationen im Bad und barrierearme Grundrisse.

Mit dem Projekt „Nördlich Osttor" entstehen in Hiltrup-Ost rund 1.000 neue Wohneinheiten auf etwa 24 Hektar.

Neubau-Innenausbau erfordert Trockenbau für Wohnungstrennwände, Schall- und Brandschutz zwischen den Einheiten sowie abgehängte Decken und Installationsschächte.

Hiltrup ist zugleich Industrie- und Gewerbestandort mit dem BASF-Coatings-Stammwerk aus Werkshallen und Laborgebäuden.

Gewerblicher Innenausbau wie Büro- und Laborausbau, Trennwandsysteme und Brandschutzbekleidungen wird im Trockenbau ausgeführt.

Worauf es bei Dämmung in Münster-Hiltrup ankommt

Innendämmung der Außenwand mit Vorsatzschale in den Häusern der Ringstraßensiedlung

Bei den großzügigen Ein- und Zweifamilienhäusern der 1950er-Jahre in Hiltrup-Ost soll die Fassade häufig erhalten bleiben. Eine diffusionsoffene Innendämmung mit Vorsatzschale und luftdicht verklebter Dampfbremse senkt die Heizkosten, ohne in das Außenbild einzugreifen.

Zwischensparrendämmung beim Dachausbau in der Heerdesiedlung

Die Häuser der 1960er- bis 1970er-Jahre bieten viel ungenutztes Dachvolumen. Mit Zwischensparrendämmung, Aufdopplung und sauber verklebter Dampfbremse entsteht beheizbarer Wohnraum nach den Vorgaben des GEG.

Kellerdecken- und Geschossdeckendämmung in den Siedlungshäusern

Bei den freistehenden Häusern auf großen Grundstücken hält eine gedämmte Kellerdecke die Wärme schnell und kostengünstig im Wohngeschoss – ein wirksamer Schritt bei der energetischen Modernisierung des Nachkriegsbestands.

Baurechtlicher Rahmen

Die energetischen Anforderungen an Dämmmaßnahmen im Bestand und Neubau regelt bundesweit das Gebäudeenergiegesetz (GEG). Gebäudeenergiegesetz (GEG)

Bei der Innendämmung ist ein bauphysikalisch korrekter, luftdichter Aufbau mit Dampfbremse entscheidend, um Tauwasser und Schimmel zu vermeiden. Gebäudeenergiegesetz (GEG)

Referenzen aus Münster und dem Münsterland

So läuft Ihr Projekt ab

  1. Beratung & Aufmaß Bestandsaufnahme von Aufbau, Feuchte und Wärmebrücken vor Ort.
  2. Konzept & Festpreis Auswahl des passenden Dämmsystems und transparentes Angebot.
  3. Vorbereitung Untergrund prüfen, Konterlattung und Dämmebene anlegen.
  4. Dämmung & Dampfbremse Lückenloser Dämmeinbau und luftdichte Verklebung der Dampfbremse.
  5. Beplankung Gipskartonbeplankung als Abschluss der Konstruktion.
  6. Abnahme & Übergabe Kontrolle der Luftdichtheit und saubere Übergabe.

Häufige Fragen

Ist eine Innendämmung in einem Hiltruper Siedlungshaus aus den 1950ern sinnvoll?

Ja, gerade wenn die Putz- oder Klinkerfassade der Ringstraßensiedlung erhalten bleiben soll. Wir rechnen den Wandaufbau durch und planen eine feuchtesichere Innendämmung mit luftdicht verklebter Dampfbremse, damit kein Tauwasser entsteht.

Welche Dämmstärke ist beim Dachausbau in Hiltrup nötig?

Das richtet sich nach Sparrenhöhe und den Vorgaben des GEG. In den Häusern der Heerdesiedlung ergänzen wir die Zwischensparrendämmung bei Bedarf um eine Untersparren- oder Aufdopplungsebene, um den geforderten U-Wert zu erreichen.

Lohnt sich eine Innendämmung?

Wenn eine Außendämmung nicht möglich ist – etwa bei erhaltenswerten Fassaden – ist die Innendämmung die richtige Lösung. Entscheidend ist ein bauphysikalisch korrekter, feuchtesicherer Aufbau.

Wozu dient die Dampfbremse?

Die Dampfbremse begrenzt, wie viel Raumfeuchte in die Konstruktion gelangt, und schützt so vor Tauwasser und Schimmel. Sie muss luftdicht verklebt werden, um zu funktionieren.

Welche Dämmstärke ist nötig?

Das hängt von Bauteil und Vorgabe des GEG ab. Wir rechnen den Aufbau für Ihr Gebäude durch und stimmen Dämmstärke und Material darauf ab.

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