Brandschutz in Münster-Hiltrup
In Hiltrup-Ost entstehen mit „Nördlich Osttor“ rund 1.000 Wohneinheiten, und das BASF-Coatings-Stammwerk vereint Werkshallen mit Laborgebäuden. Im Geschosswohnungsbau wie im Gewerbe ist vorbeugender baulicher Brandschutz Pflicht – von der Abschottung zwischen Wohneinheiten bis zur Bekleidung von Stützen und Trägern. Wir setzen geprüfte Trockenbau-Systeme in den geforderten F-Klassen um.
Unser Brandschutz-Leistungsumfang
- Brandschutzwände in F30 bis F90
- Brandschutzbekleidung von Stützen & Trägern
- Brandschutz-Schachtwände für Installationsschächte
- Brandschutzdecken & Unterdecken
- Abschottung von Wohn- & Nutzungseinheiten
Brandschutz in Münster-Hiltrup
Hiltrup war bis Ende 1974 eine eigenständige Gemeinde und wurde am 1. Januar 1975 nach Münster eingemeindet.
Der Stadtteil liegt rund 6,5 km südlich der Innenstadt und ist mit etwa 26.000 Einwohnern der größte Ort außerhalb der Stadtmitte.
Hiltrup gliedert sich in Hiltrup-Mitte, Hiltrup-West und das durch Bahnlinie und Dortmund-Ems-Kanal abgetrennte Hiltrup-Ost.
Bahnanschluss und der 1899 eröffnete Dortmund-Ems-Kanal prägten Hiltrup als Industriestandort; größter Arbeitgeber ist die aus der Lackfabrik Glasurit hervorgegangene BASF Coatings GmbH.
In Hiltrup-Ost prägen die Ringstraßensiedlung (1950er Jahre) und die Heerdesiedlung (1960er–1970er Jahre) den Bestand: überwiegend großzügige Ein- und Zweifamilienhäuser auf großen Grundstücken.
Wohnhäuser dieser Baujahre werden umgebaut und energetisch saniert – typische Trockenbau-Aufgaben sind Dachgeschossausbau, neue Raumaufteilung mit nichttragenden Wänden, Innendämmung mit Vorsatzschalen und abgehängte Decken.
Der Wohnbestand in Hiltrup-Ost ist von Überalterung gekennzeichnet – rund ein Drittel der Bewohner ist 60 Jahre und älter, bei knappem seniorengerechtem Wohnraum.
Altersgerechter Umbau und das Teilen zu groß gewordener Häuser laufen meist über Trockenbau: nichttragende Trennwände, Vorwandinstallationen im Bad und barrierearme Grundrisse.
Mit dem Projekt „Nördlich Osttor" entstehen in Hiltrup-Ost rund 1.000 neue Wohneinheiten auf etwa 24 Hektar.
Neubau-Innenausbau erfordert Trockenbau für Wohnungstrennwände, Schall- und Brandschutz zwischen den Einheiten sowie abgehängte Decken und Installationsschächte.
Hiltrup ist zugleich Industrie- und Gewerbestandort mit dem BASF-Coatings-Stammwerk aus Werkshallen und Laborgebäuden.
Gewerblicher Innenausbau wie Büro- und Laborausbau, Trennwandsysteme und Brandschutzbekleidungen wird im Trockenbau ausgeführt.
Worauf es bei Brandschutz in Münster-Hiltrup ankommt
Brandschutzwände und Abschottung zwischen den Wohneinheiten im Neubau „Nördlich Osttor“
Bei rund 1.000 neuen Wohneinheiten müssen die Einheiten brandschutztechnisch voneinander getrennt werden. Geprüfte Trockenbau-Systeme aus Feuerschutzplatten und Ständerwerk stellen die geforderten F-Klassen her.
Brandschutzbekleidung von Stützen und Trägern in den BASF-Werkshallen
Das BASF-Coatings-Stammwerk besteht aus Werkshallen und Laborgebäuden. Stahlstützen und -träger lassen sich mit Feuerschutzplatten so bekleiden, dass sie die geforderte Feuerwiderstandsdauer erreichen.
Brandschutz-Schachtwände für Installationsschächte im Geschosswohnungsbau
Im verdichteten Neubau verlaufen Leitungen über mehrere Geschosse. Brandschutz-Schachtwände verhindern, dass sich Feuer über die Installationsschächte zwischen den Wohnungen ausbreitet.
Baurechtlicher Rahmen
Welche Feuerwiderstandsklasse (z. B. F30, F60 oder F90) erforderlich ist, richtet sich landesweit nach Gebäudeklasse und Nutzung gemäß Bauordnung NRW – nicht nach dem Stadtteil. Bauordnung NRW (BauO NRW 2018)
Feuerschutzplatten (GKF) für den baulichen Brandschutz sind bundesweit in der DIN 18180 geregelt und werden in geprüften Systemaufbauten verbaut. DIN 18180 – Gipsplatten
Referenzen aus Münster und dem Münsterland
So läuft Ihr Projekt ab
- Beratung & Anforderung Klärung der geforderten Feuerwiderstandsklasse für Ihr Bauteil.
- Planung & Festpreis Auswahl eines geprüften Systemaufbaus und transparentes Angebot.
- Unterkonstruktion Montage des Ständerwerks nach Systemvorgabe.
- Beplankung & Dämmung Mehrlagige Beplankung mit Feuerschutzplatten und Dämmung.
- Detailausführung Fachgerechte Anschlüsse und Durchdringungen.
- Abnahme & Dokumentation Kontrolle des systemkonformen Aufbaus und Übergabe.
Häufige Fragen
Welche Brandschutzklasse brauche ich für ein Mehrfamilienhaus in Hiltrup?
Das richtet sich nach Gebäudeklasse und Nutzung gemäß Bauordnung NRW, nicht nach dem Stadtteil. Wir klären die geforderte Feuerwiderstandsklasse für Ihr Bauteil und führen den passenden geprüften Systemaufbau aus.
Übernehmen Sie auch baulichen Brandschutz im Gewerbe in Hiltrup?
Ja. Am Industrie- und Gewerbestandort Hiltrup führen wir Brandschutzbekleidungen, Schachtwände und Brandschutzdecken in Werkstatt-, Labor- und Bürogebäuden aus – jeweils mit geprüften Systemen in der geforderten F-Klasse.
Was bedeuten F30, F60 und F90?
Die Zahl gibt die Feuerwiderstandsdauer in Minuten an, die ein Bauteil dem Feuer standhalten muss – F30 also 30 Minuten, F90 90 Minuten.
Welche Brandschutzklasse brauche ich?
Das richtet sich landesweit nach Gebäudeklasse und Nutzung gemäß Bauordnung NRW. Wir klären die Anforderung und setzen den passenden geprüften Aufbau um.
Geht baulicher Brandschutz im Trockenbau?
Ja. Mit geprüften Systemen aus Feuerschutzplatten, Ständerwerk und Mineralwoll-Dämmung lassen sich Wände, Decken und Bekleidungen in den geforderten F-Klassen herstellen.
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