Brandschutz in Münster-Handorf

Mit den neuen Wohnbaugebieten nördlich der Kötterstraße – bis zu 250 Wohneinheiten – und am Kirschgarten entstehen in Handorf Mehrfamilienhäuser, bei denen der bauliche Brandschutz zur Pflicht wird. Wohnungstrennwände, Schachtwände und Bekleidungen führen wir in den geforderten Feuerwiderstandsklassen im Trockenbau aus.

Unser Brandschutz-Leistungsumfang

  • Brandschutzwände in F30 bis F90
  • Brandschutzbekleidung von Stützen & Trägern
  • Brandschutz-Schachtwände für Installationsschächte
  • Brandschutzdecken & Unterdecken
  • Abschottung von Wohn- & Nutzungseinheiten

Brandschutz in Münster-Handorf

Handorf liegt im Stadtbezirk Ost von Münster, rund 4 bis 8 Kilometer nordöstlich der Innenstadt an der Werse, die unweit des Stadtteils in die Ems mündet.

Zum 1. Januar 1975 wurde Handorf im Zuge der kommunalen Gebietsreform nach Münster eingemeindet; bis Ende 1974 war es eine selbstständige Gemeinde im Amt St. Mauritz.

Zum 31. Dezember 2023 hatte Handorf 8.151 Einwohner und ist damit der größte Ortsteil der Siedlungsgruppe mit Gelmer, Sudmühle und Mariendorf.

Durch seine Lage an der Werse war Handorf im 19. und 20. Jahrhundert ein beliebtes Ausflugsziel und als „Dorf der großen Kaffeekannen" bekannt; die Werse prägt das Naherholungsgebiet bis heute.

Handorf hat sich von einem Ausflugsort zu einem überwiegend von Einfamilienhäusern geprägten Wohnstadtteil gewandelt, in dem mehrere neue Wohnbaugebiete ausgewiesen werden.

Zum Stadtteil gehören die ländlich geprägten Bauerschaften Kasewinkel, Dorbaum, Kreuzbach, Laer und Verth.

Historischer Ortskern mit der katholischen Pfarrkirche St. Petronilla (heutiger Bau um 1700) und älterer, kleinteiliger Bebauung.

Sanierung und Innenausbau im Altbestand erfordern angepasste Trockenbaulösungen wie Wand- und Deckenbekleidungen sowie nachträglichen Brand- und Schallschutz.

Überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser; der Stadtteil hat sich zur Wohnstadt mit Einfamilienhausbestand entwickelt.

Bei Ein- und Zweifamilienhäusern sind Dachgeschossausbau, nichttragende Trockenbauwände, abgehängte Decken und Dämmung typische Maßnahmen.

Mehrere neue Wohnbaugebiete in Planung bzw. Umsetzung, u. a. nördlich der Kötterstraße (bis zu 250 Wohneinheiten in unterschiedlichen Wohnformen) und am Kirschgarten.

Neubau von Mehr- und Einfamilienhäusern erzeugt Bedarf an nichttragenden Trennwänden, Installations- und Wohnungstrennwänden mit Schallschutz sowie abgehängten Decken.

Ländlich geprägte Bauerschaften (Kasewinkel, Dorbaum, Kreuzbach, Laer, Verth) mit landwirtschaftlichem Gebäudebestand und Höfen.

Umnutzung und Modernisierung von Hofgebäuden zu Wohn- oder Gewerbeflächen erfordert Innenausbau, Dämmung und Trockenbau.

Worauf es bei Brandschutz in Münster-Handorf ankommt

Brandschutz-Abschottung zwischen Wohneinheiten

In den Neubau-Mehrfamilienhäusern an Kötterstraße und Kirschgarten müssen Wohnungen brandschutztechnisch voneinander getrennt werden – mit Wänden in der geforderten F-Klasse aus geprüften Systemaufbauten.

Brandschutz-Schachtwände für Installationsschächte

Steigleitungen und Installationsschächte in Geschosswohnungen werden mit Brandschutz-Schachtwänden bekleidet, damit Feuer sich nicht über die Schächte ausbreitet.

Brandschutzbekleidung von Stützen und Trägern

Tragende Bauteile lassen sich in Trockenbauweise mit Feuerschutzplatten bekleiden und so auf die nötige Feuerwiderstandsdauer ertüchtigen.

Baurechtlicher Rahmen

Welche Feuerwiderstandsklasse (z. B. F30, F60 oder F90) erforderlich ist, richtet sich landesweit nach Gebäudeklasse und Nutzung gemäß Bauordnung NRW – nicht nach dem Stadtteil. Bauordnung NRW (BauO NRW 2018)

Feuerschutzplatten (GKF) für den baulichen Brandschutz sind bundesweit in der DIN 18180 geregelt und werden in geprüften Systemaufbauten verbaut. DIN 18180 – Gipsplatten

Referenzen aus Münster und dem Münsterland

So läuft Ihr Projekt ab

  1. Beratung & Anforderung Klärung der geforderten Feuerwiderstandsklasse für Ihr Bauteil.
  2. Planung & Festpreis Auswahl eines geprüften Systemaufbaus und transparentes Angebot.
  3. Unterkonstruktion Montage des Ständerwerks nach Systemvorgabe.
  4. Beplankung & Dämmung Mehrlagige Beplankung mit Feuerschutzplatten und Dämmung.
  5. Detailausführung Fachgerechte Anschlüsse und Durchdringungen.
  6. Abnahme & Dokumentation Kontrolle des systemkonformen Aufbaus und Übergabe.

Häufige Fragen

Welche Brandschutzklasse braucht ein Mehrfamilienhaus im Neubaugebiet Kötterstraße?

Das richtet sich nach Gebäudeklasse und Nutzung gemäß Bauordnung NRW – nicht nach dem Standort. Wir klären die geforderte F-Klasse und setzen sie mit geprüften Systemaufbauten um.

Geht baulicher Brandschutz in Trockenbauweise?

Ja. Mit Feuerschutzplatten (GKF), Metallständerwerk und nichtbrennbarer Mineralwolldämmung stellen wir Wände, Decken und Bekleidungen in den Klassen F30 bis F90 her.

Was bedeuten F30, F60 und F90?

Die Zahl gibt die Feuerwiderstandsdauer in Minuten an, die ein Bauteil dem Feuer standhalten muss – F30 also 30 Minuten, F90 90 Minuten.

Welche Brandschutzklasse brauche ich?

Das richtet sich landesweit nach Gebäudeklasse und Nutzung gemäß Bauordnung NRW. Wir klären die Anforderung und setzen den passenden geprüften Aufbau um.

Geht baulicher Brandschutz im Trockenbau?

Ja. Mit geprüften Systemen aus Feuerschutzplatten, Ständerwerk und Mineralwoll-Dämmung lassen sich Wände, Decken und Bekleidungen in den geforderten F-Klassen herstellen.

Ihr Projekt in Münster-Handorf?

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