Brandschutz in Münster-Roxel

In den seit den 1990er Jahren entstandenen Neubauquartieren wie Roxel-Nord sowie in den Doppel- und Reihenhäusern Roxels grenzen Wohnungen und Nutzungseinheiten unmittelbar aneinander. Hier wird vorbeugender baulicher Brandschutz im Trockenbau ausgeführt – mit Brandschutzwänden, Schachtwänden und Bekleidungen in den geforderten Feuerwiderstandsklassen.

Unser Brandschutz-Leistungsumfang

  • Brandschutzwände in F30 bis F90
  • Brandschutzbekleidung von Stützen & Trägern
  • Brandschutz-Schachtwände für Installationsschächte
  • Brandschutzdecken & Unterdecken
  • Abschottung von Wohn- & Nutzungseinheiten

Brandschutz in Münster-Roxel

Roxel ist der westlichste Stadtteil Münsters und gehört zum Stadtbezirk West; er grenzt im Norden an Nienberge, im Osten an Gievenbeck, im Süden an Mecklenbeck und Albachten und im Westen an den Kreis Coesfeld.

Die zuvor selbstständige Gemeinde Roxel wurde am 1. Januar 1975 nach Münster eingemeindet.

Zum 31. Dezember 2024 zählte Roxel 9.452 wohnberechtigte Einwohner.

Den historischen Ortskern bildet die katholische Kirche St. Pantaleon mit ihrem romanischen Westturm aus dem späten 12. Jahrhundert; der angrenzende Pantaleonplatz wurde von Ende der 1970er bis Ende der 1980er Jahre neu gestaltet.

Nach der Eingemeindung entwickelte sich Roxel von einem landwirtschaftlich geprägten Dorf zu einem Wohnstandort; die Einwohnerzahl stieg von 5.174 (1970) über 6.759 (1980) auf rund 9.450 (2024), begleitet von ausgedehnten Wohnbaugebieten.

Historischer Ortskern um die denkmalgeschützte Kirche St. Pantaleon (romanischer Westturm spätes 12. Jahrhundert, gotisches Schiff 14. Jahrhundert, neugotische Hallenkirche 1898–1901) am Pantaleonplatz.

Sanierungen im historischen Altbaubestand erfordern Innenausbau- und Trockenbauarbeiten wie nichttragende Trennwände, Vorsatzschalen und Deckenbekleidungen, bei denkmalnaher Substanz mit Rücksicht auf den Bestand.

Überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, Doppelhaushälften und Reihenhäuser statt großer Mehrfamilienblöcke; größere Neubauquartiere entstanden u. a. zwischen Pienersallee und Tilbecker Straße sowie als Roxel-Nord ab den 1990er Jahren.

Im Ein- und Zweifamilienhausbestand sind Dachgeschossausbau, Gipskarton-Trennwände, abgehängte Decken sowie Innendämmung typische Trockenbau- und Innenausbauleistungen.

Starkes Bau- und Bevölkerungswachstum nach 1970 (5.174 Einwohner 1970, 6.759 1980, rund 9.450 2024) mit Wohnsiedlungen der 1970er- bis 1990er-Jahre.

Wohnhäuser dieser Baujahre stehen vielfach zur energetischen und altersgerechten Modernisierung an, wofür Innendämmung, Trockenbau und Sanierung nachgefragt werden.

Landwirtschaftliche Prägung der Bauerschaft mit historisch zahlreichen Bauernhöfen.

Umnutzung und Sanierung ehemaliger Hof- und Wirtschaftsgebäude erfordern Innenausbau wie Trockenbauwände, neue Raumaufteilungen und Dämmung.

Worauf es bei Brandschutz in Münster-Roxel ankommt

Brandschutz-Abschottung zwischen aneinandergrenzenden Reihenhäusern

Weil Roxel viele Doppelhaushälften und Reihenhäuser umfasst, grenzen Nutzungseinheiten direkt aneinander. Gebäudetrennwände im geprüften Systemaufbau erfüllen die geforderte Feuerwiderstandsdauer.

Brandschutz-Schachtwände im Neubau von Roxel-Nord

In den ab den 1990er Jahren entstandenen Neubauquartieren wie Roxel-Nord werden Installationsschächte mit Schachtwänden im Trockenbau brandschutztechnisch abgetrennt.

Brandschutzbekleidung von Stützen und Trägern

Im Neubau und bei Erweiterungen der Roxeler Eigenheime lassen sich tragende Bauteile mit Feuerschutzplatten bekleiden, statt aufwendige Massivkonstruktionen auszuführen.

Baurechtlicher Rahmen

Welche Feuerwiderstandsklasse (z. B. F30, F60 oder F90) erforderlich ist, richtet sich landesweit nach Gebäudeklasse und Nutzung gemäß Bauordnung NRW – nicht nach dem Stadtteil Roxel. Bauordnung NRW (BauO NRW 2018)

Feuerschutzplatten (GKF) für den baulichen Brandschutz sind bundesweit in der DIN 18180 geregelt und werden in geprüften Systemaufbauten verbaut. DIN 18180 – Gipsplatten

Referenzen aus Münster und dem Münsterland

So läuft Ihr Projekt ab

  1. Beratung & Anforderung Klärung der geforderten Feuerwiderstandsklasse für Ihr Bauteil.
  2. Planung & Festpreis Auswahl eines geprüften Systemaufbaus und transparentes Angebot.
  3. Unterkonstruktion Montage des Ständerwerks nach Systemvorgabe.
  4. Beplankung & Dämmung Mehrlagige Beplankung mit Feuerschutzplatten und Dämmung.
  5. Detailausführung Fachgerechte Anschlüsse und Durchdringungen.
  6. Abnahme & Dokumentation Kontrolle des systemkonformen Aufbaus und Übergabe.

Häufige Fragen

Welche Brandschutzklasse braucht die Wand zwischen zwei Reihenhäusern in Roxel?

Das richtet sich nach Gebäudeklasse und Nutzung gemäß Bauordnung NRW, nicht nach dem Stadtteil. Wir klären die geforderte Feuerwiderstandsklasse und setzen sie mit einem geprüften, mehrlagigen Plattenaufbau um.

Geht baulicher Brandschutz im Trockenbau auch im Roxel-Nord-Neubau?

Ja. Mit geprüften Systemen aus Feuerschutzplatten, Ständerwerk und nichtbrennbarer Mineralwoll-Dämmung stellen wir Wände, Schachtwände und Bekleidungen in den geforderten F-Klassen her – sauber im Trockenbau.

Was bedeuten F30, F60 und F90?

Die Zahl gibt die Feuerwiderstandsdauer in Minuten an, die ein Bauteil dem Feuer standhalten muss – F30 also 30 Minuten, F90 90 Minuten.

Welche Brandschutzklasse brauche ich?

Das richtet sich landesweit nach Gebäudeklasse und Nutzung gemäß Bauordnung NRW. Wir klären die Anforderung und setzen den passenden geprüften Aufbau um.

Geht baulicher Brandschutz im Trockenbau?

Ja. Mit geprüften Systemen aus Feuerschutzplatten, Ständerwerk und Mineralwoll-Dämmung lassen sich Wände, Decken und Bekleidungen in den geforderten F-Klassen herstellen.

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