Brandschutz in Münster-Mauritz

Mit dem St.-Franziskus-Hospital, dem Finanzgericht Münster sowie Praxen und Büros verbindet das Mauritzviertel Wohnen mit Klinik-, Praxis- und Büronutzung. Solche Nutzungseinheiten verlangen baulichen Brandschutz im Trockenbau: Brandschutzwände, Schachtwände und die Bekleidung von Stützen und Trägern in der geforderten Feuerwiderstandsklasse.

Unser Brandschutz-Leistungsumfang

  • Brandschutzwände in F30 bis F90
  • Brandschutzbekleidung von Stützen & Trägern
  • Brandschutz-Schachtwände für Installationsschächte
  • Brandschutzdecken & Unterdecken
  • Abschottung von Wohn- & Nutzungseinheiten

Brandschutz in Münster-Mauritz

Das Mauritzviertel liegt innenstadtnah im Osten Münsters und gehört zum Kernbereich des Stadtbezirks Mitte.

Es ist vom weiter außen gelegenen Stadtteil St. Mauritz zu unterscheiden, der jenseits des Dortmund-Ems-Kanals liegt und überwiegend nach dem Zweiten Weltkrieg bebaut wurde.

Das Viertel entstand nach der Eingemeindung stadtnaher Teile der früheren Landgemeinde Sankt Mauritz in den Jahren 1875 und 1903 und ist durch gründerzeitliche Bebauung geprägt.

Der Gebäudebestand reicht von mehrgeschossigen gründerzeitlichen Stadt- und Mehrfamilienhäusern mit reich gegliederten Fassaden bis zu freistehenden Villen, ergänzt durch erheblichen Nachkriegswiederaufbau.

Mit dem St.-Franziskus-Hospital und Einrichtungen wie dem Finanzgericht Münster verbindet das Viertel Wohnnutzung mit Klinik-, Praxis- und Büronutzung.

Gründerzeitliche, mehrgeschossige Stadt- und Mehrfamilienhäuser mit reich gegliederten Fassaden prägen das Straßenbild des Viertels.

Altbauwohnungen mit hohen Räumen und alten Grundrissen erfordern bei Modernisierung Trockenbau für neue Raumaufteilungen, abgehängte Decken und Vorsatzschalen.

Der östliche, kanalnahe Teil weist freistehende Villen und großzügige Stadthäuser auf und gilt als gehobene Wohnlage.

Hochwertiger Innenausbau ist gefragt: gespachtelte Trockenbauoberflächen in Q3/Q4, Akustikdecken sowie Trockenbau für Bäder, Ankleiden und indirekte Beleuchtung.

Neben erhaltenen Vorkriegsbauten besteht ein erheblicher Anteil an Nachkriegswiederaufbau und späteren Mehrfamilienhäusern.

Wohnungen der Nachkriegsjahrzehnte werden häufig saniert; das betrifft Trockenbau-Innenausbau, Wand- und Deckenbekleidungen sowie nachträgliche Schall- und Wärmedämmung.

Das Viertel beherbergt mit dem St.-Franziskus-Hospital und dem Finanzgericht Münster Klinik-, Praxis- und Büronutzungen.

Gewerblicher und medizinischer Innenausbau erfordert Trennwände, Brand- und Schallschutz-Trockenbau sowie abgehängte Systemdecken.

Teile des gründerzeitlichen Bestands stehen unter Denkmalschutz und sind in der Denkmalliste der Stadt Münster eingetragen.

Bei denkmalgeschützten Objekten muss der Innenausbau bestands- und denkmalgerecht erfolgen, etwa reversible Vorsatzschalen und Trockenbau zur Innendämmung in Abstimmung mit der Denkmalbehörde.

Worauf es bei Brandschutz in Münster-Mauritz ankommt

Abschottung zwischen unterschiedlichen Nutzungseinheiten

Wo Klinik-, Praxis- und Büronutzung wie rund um das St.-Franziskus-Hospital an Wohnen grenzt, sind Brandabschnitte gefordert. Brandschutzwände trennen die Einheiten in der geforderten F-Klasse.

Brandschutzbekleidung von Stützen und Trägern

Im gewerblichen und medizinischen Innenausbau müssen tragende Stützen und Träger oft bekleidet werden; mehrlagige Feuerschutzplatten erreichen die geforderte Feuerwiderstandsdauer.

Brandschottung zwischen Wohnungen im Mehrfamilienhaus

Die gründerzeitlichen Mehrfamilienhäuser im Viertel verlangen bei Umbau und Sanierung eine saubere Trennung der Wohneinheiten – Wohnungstrennwände lassen sich im Trockenbau in der geforderten F-Klasse ausführen.

Baurechtlicher Rahmen

Welche Feuerwiderstandsklasse (z. B. F30, F60 oder F90) erforderlich ist, richtet sich landesweit nach Gebäudeklasse und Nutzung gemäß Bauordnung NRW – nicht nach dem Stadtteil. Bauordnung NRW (BauO NRW 2018)

Feuerschutzplatten (GKF) für den baulichen Brandschutz sind bundesweit in der DIN 18180 geregelt und werden in geprüften Systemaufbauten verbaut. DIN 18180 – Gipsplatten

Referenzen aus Münster und dem Münsterland

So läuft Ihr Projekt ab

  1. Beratung & Anforderung Klärung der geforderten Feuerwiderstandsklasse für Ihr Bauteil.
  2. Planung & Festpreis Auswahl eines geprüften Systemaufbaus und transparentes Angebot.
  3. Unterkonstruktion Montage des Ständerwerks nach Systemvorgabe.
  4. Beplankung & Dämmung Mehrlagige Beplankung mit Feuerschutzplatten und Dämmung.
  5. Detailausführung Fachgerechte Anschlüsse und Durchdringungen.
  6. Abnahme & Dokumentation Kontrolle des systemkonformen Aufbaus und Übergabe.

Häufige Fragen

Welche Brandschutzklasse braucht eine Praxis im Mauritzviertel?

Das richtet sich nach Gebäudeklasse und Nutzung gemäß Bauordnung NRW, nicht nach dem Stadtteil. Wir klären die geforderte Feuerwiderstandsklasse und setzen den passenden geprüften Systemaufbau um.

Geht Brandschutz im bewohnten Altbau ohne Massivbau?

Ja. Mit geprüften Trockenbausystemen aus Feuerschutzplatten (GKF), Ständerwerk und Mineralwoll-Dämmung lassen sich Wände, Decken und Bekleidungen sauber und ohne massive Eingriffe in den Bestand herstellen.

Was bedeuten F30, F60 und F90?

Die Zahl gibt die Feuerwiderstandsdauer in Minuten an, die ein Bauteil dem Feuer standhalten muss – F30 also 30 Minuten, F90 90 Minuten.

Welche Brandschutzklasse brauche ich?

Das richtet sich landesweit nach Gebäudeklasse und Nutzung gemäß Bauordnung NRW. Wir klären die Anforderung und setzen den passenden geprüften Aufbau um.

Geht baulicher Brandschutz im Trockenbau?

Ja. Mit geprüften Systemen aus Feuerschutzplatten, Ständerwerk und Mineralwoll-Dämmung lassen sich Wände, Decken und Bekleidungen in den geforderten F-Klassen herstellen.

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