Brandschutz in Münster-Kinderhaus
Mit der Brüningheide in Kinderhaus-West besteht ein verdichteter Geschosswohnungsbau aus sechs- bis zwölfgeschossigen Hochhäusern der 1970er Jahre. Mehrgeschossige Wohngebäude dieser Größe stellen hohe Anforderungen an den baulichen Brandschutz – von der Abschottung der Wohneinheiten bis zur Bekleidung von Stützen und Installationsschächten.
Unser Brandschutz-Leistungsumfang
- Brandschutzwände in F30 bis F90
- Brandschutzbekleidung von Stützen & Trägern
- Brandschutz-Schachtwände für Installationsschächte
- Brandschutzdecken & Unterdecken
- Abschottung von Wohn- & Nutzungseinheiten
Brandschutz in Münster-Kinderhaus
Kinderhaus liegt rund vier Kilometer nördlich des Stadtzentrums von Münster, beidseitig der B 219, und bildet zusammen mit Coerde und Sprakel den Stadtbezirk Nord.
Der früher selbstständige Ort wurde 1903 nach Münster eingemeindet.
Zum 31. Dezember 2023 hatte Kinderhaus 16.277 Einwohner; statistisch wird der Stadtteil in Kinderhaus-Ost und Kinderhaus-West gegliedert.
In Kinderhaus-West entstand Mitte der 1970er Jahre mit der Brüningheide eine verdichtete Großwohnsiedlung aus sechs- bis zwölfgeschossigen Hochhäusern mit rund 1.100 Wohnungen.
Das Quartier Kinderhaus-Brüningheide wurde 2006 in das Städtebauförderungsprogramm Soziale Stadt aufgenommen; im Mittelpunkt stehen Quartiersmanagement sowie Sanierungs- und Wohnumfeldmaßnahmen am Gebäude- und Wohnungsbestand.
Das Stadtteilzentrum mit Geschäften, Bücherei, Hallenbad und Bezirksverwaltung wurde 1984 rund um den Idenbrockplatz angelegt; seit den 1990er Jahren dehnt sich Kinderhaus mit leichterer Wohnbebauung nach Süden aus.
Die Großwohnsiedlung Brüningheide in Kinderhaus-West besteht aus sechs- bis zwölfgeschossigen Hochhäusern (verdichteter Geschosswohnungsbau, rund 1.100 Wohnungen) aus den 1970er Jahren.
Modernisierung und Sanierung von Geschosswohnungsbau dieser Epoche erfordern typischerweise Trockenbau-Innenausbau, Schallschutz zwischen Wohneinheiten und nichttragenden Trennwänden sowie Brandschutzbekleidungen.
Für das Quartier Kinderhaus-Brüningheide wird im Rahmen der Städtebauförderung Sanierungs- und Investitionsbedarf am Gebäude- und Wohnungsbestand benannt.
Bei der Modernisierung von Bestandswohnungen sind Trockenbauarbeiten an Wänden und Decken, Wärme- und Schallschutzmaßnahmen sowie Akustiklösungen ein üblicher Teil der Innenausbaumaßnahmen.
Das 1984 rund um den Idenbrockplatz errichtete Stadtteilzentrum umfasst Geschäfte, eine Bücherei, ein Hallenbad und die Bezirksverwaltung.
Öffentliche und gewerbliche Räume benötigen häufig abgehängte Decken, Akustikdecken sowie nichttragende Trennwände im Trockenbau.
Seit den 1990er Jahren wächst Kinderhaus mit leichterer Wohnbebauung nach Süden, sodass neben dem Geschosswohnungsbau auch jüngere Wohngebiete bestehen.
In Neubau- und Erweiterungsgebieten fallen Innenausbau, Dachgeschossausbau und der Einbau von Trennwänden mit Gipskarton bzw. Gipsfaserplatten an.
Worauf es bei Brandschutz in Münster-Kinderhaus ankommt
Abschottung der Wohneinheiten im Geschosswohnungsbau der Brüningheide
In den sechs- bis zwölfgeschossigen Hochhäusern mit rund 1.100 Wohnungen ist die brandschutztechnische Trennung der Nutzungseinheiten zentral; sie wird mit geprüften Wand- und Deckenaufbauten hergestellt.
Brandschutz-Schachtwände für Installationsschächte
Bei der Modernisierung der Bestandsgebäude lassen sich Installationsschächte mit Brandschutz-Schachtwänden in der geforderten Feuerwiderstandsklasse kapseln.
Brandschutzbekleidung von Stützen und Trägern bei der Sanierung
Im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen am Gebäudebestand der Brüningheide werden tragende Bauteile mit Feuerschutzplatten in Trockenbauweise bekleidet.
Baurechtlicher Rahmen
Welche Feuerwiderstandsklasse (z. B. F30, F60 oder F90) erforderlich ist, richtet sich landesweit nach Gebäudeklasse und Nutzung gemäß Bauordnung NRW – nicht nach dem Stadtteil. Bauordnung NRW (BauO NRW 2018)
Feuerschutzplatten (GKF) für den baulichen Brandschutz sind bundesweit in der DIN 18180 geregelt und werden in geprüften Systemaufbauten verbaut. DIN 18180 – Gipsplatten
Referenzen aus Münster und dem Münsterland
So läuft Ihr Projekt ab
- Beratung & Anforderung Klärung der geforderten Feuerwiderstandsklasse für Ihr Bauteil.
- Planung & Festpreis Auswahl eines geprüften Systemaufbaus und transparentes Angebot.
- Unterkonstruktion Montage des Ständerwerks nach Systemvorgabe.
- Beplankung & Dämmung Mehrlagige Beplankung mit Feuerschutzplatten und Dämmung.
- Detailausführung Fachgerechte Anschlüsse und Durchdringungen.
- Abnahme & Dokumentation Kontrolle des systemkonformen Aufbaus und Übergabe.
Häufige Fragen
Welche Brandschutzklasse gilt für ein Wohnhochhaus in der Brüningheide?
Das richtet sich nach Gebäudeklasse und Nutzung gemäß Bauordnung NRW. Bei mehrgeschossigen Wohngebäuden sind die Anforderungen höher; wir klären die geforderte F-Klasse und setzen sie mit geprüften Systemaufbauten um.
Geht baulicher Brandschutz im Bestand ohne Massivumbau?
Ja. Mit geprüften Systemen aus Feuerschutzplatten, Ständerwerk und nichtbrennbarer Mineralwoll-Dämmung lassen sich Wände, Decken und Bekleidungen in den geforderten F-Klassen herstellen – im Trockenbau und ohne aufwendige Massivkonstruktion.
Was bedeuten F30, F60 und F90?
Die Zahl gibt die Feuerwiderstandsdauer in Minuten an, die ein Bauteil dem Feuer standhalten muss – F30 also 30 Minuten, F90 90 Minuten.
Welche Brandschutzklasse brauche ich?
Das richtet sich landesweit nach Gebäudeklasse und Nutzung gemäß Bauordnung NRW. Wir klären die Anforderung und setzen den passenden geprüften Aufbau um.
Geht baulicher Brandschutz im Trockenbau?
Ja. Mit geprüften Systemen aus Feuerschutzplatten, Ständerwerk und Mineralwoll-Dämmung lassen sich Wände, Decken und Bekleidungen in den geforderten F-Klassen herstellen.
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