Brandschutz in Münster-Gievenbeck

In Gievenbeck wohnen viele Menschen dicht beieinander – in den Studentenwohnheimen am Gescherweg und Heekweg, in studentischen Mehrfamilienhäusern und künftig in den über 1.100 Wohneinheiten des Oxford-Quartiers. Baulicher Brandschutz schottet Wohn- und Nutzungseinheiten zuverlässig ab und schützt die Fluchtwege.

Unser Brandschutz-Leistungsumfang

  • Brandschutzwände in F30 bis F90
  • Brandschutzbekleidung von Stützen & Trägern
  • Brandschutz-Schachtwände für Installationsschächte
  • Brandschutzdecken & Unterdecken
  • Abschottung von Wohn- & Nutzungseinheiten

Brandschutz in Münster-Gievenbeck

Gievenbeck liegt im Westen Münsters und gehört zum Stadtbezirk West.

Das Gebiet gehört seit 1903 zur Stadt Münster und wurde damals als Teil des Amtes Überwasser eingemeindet.

Mit rund 21.700 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2023) ist Gievenbeck nach Hiltrup der zweitgrößte Stadtteil Münsters.

Der Stadtteil ist fast ausschließlich der Funktion Wohnen gewidmet und gliedert sich in mehrere Siedlungskerne.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs Gievenbeck mit dem Ausbau der Universität und des nahen Universitätsklinikums stark; in den 1970er Jahren entstand eine größere Wohnsiedlung um die Michaelkirche.

Seit dem Jahr 2000 dehnt sich Gievenbeck nach Südwesten aus, und in den 1990er und 2000er Jahren entstanden Neubaugebiete wie das Auenviertel und Toppheide.

Um die Michaelkirche entstand mit dem Ausbau von Universität und Universitätsklinikum ab den 1970er Jahren eine größere Nachkriegs-Wohnsiedlung.

Geschosswohnungen aus dieser Bauphase erfordern bei Modernisierung und Sanierung Trockenbau-Innenausbau, neue Wohnungstrennwände und verbesserten Schallschutz.

In den 1990er und 2000er Jahren kamen mit dem Auenviertel, Toppheide und der Südwest-Erweiterung umfangreiche Neubaugebiete hinzu.

Der Neubau von Wohnungen bedeutet laufenden Bedarf an Trockenbau-Trennwänden, abgehängten Decken und Dämmung nach aktuellem Standard.

Bereits in den 1970er Jahren wurden Studentenwohnheime am Gescherweg und am Heekweg errichtet; die Universitätsnähe prägt das studentische Wohnen im Stadtteil.

Wohnheime und studentische Mehrfamilienhäuser erfordern bei Umbau und Sanierung Trockenbau für Brand- und Schallschutz sowie flexible Grundrisse.

Auf dem Gelände der ehemaligen Oxford-Kaserne (Ende 2013 von den britischen Streitkräften freigegeben) entsteht das Oxford-Quartier mit über 1.100 Wohneinheiten aus denkmalwertem Bestand und Neubauten.

Die Umnutzung denkmalwerter Kasernengebäude zu Wohnungen sowie die neuen Wohnhöfe erfordern umfangreichen Innenausbau, Trockenbau, Dämmung im Bestand und Brand-/Schallschutz.

Worauf es bei Brandschutz in Münster-Gievenbeck ankommt

Abschottung von Wohneinheiten in Wohnheimen und Mehrfamilienhäusern

Studentenwohnheime und studentisch genutzte Mehrfamilienhäuser erfordern eine brandschutztechnische Trennung der Einheiten – Brandschutzwände in der geforderten F-Klasse begrenzen die Brandausbreitung.

Brandschutz bei der Umnutzung im Oxford-Quartier

Beim Umbau der denkmalwerten Kasernengebäude zu Wohnungen und in den neuen Wohnhöfen werden Wände, Schächte und Bekleidungen im Trockenbau in geprüften Systemaufbauten brandschutzkonform ausgeführt.

Brandschutz-Schachtwände in Geschosswohnungsbauten

In den mehrgeschossigen Wohngebäuden Gievenbecks führen Installationsschächte durch mehrere Etagen; Schachtwände aus Feuerschutzplatten verhindern, dass Feuer und Rauch über den Schacht zwischen den Geschossen übergreifen.

Baurechtlicher Rahmen

Welche Feuerwiderstandsklasse (z. B. F30, F60 oder F90) erforderlich ist, richtet sich landesweit nach Gebäudeklasse und Nutzung gemäß Bauordnung NRW – nicht nach dem Stadtteil. Bauordnung NRW (BauO NRW 2018)

Feuerschutzplatten (GKF) für den baulichen Brandschutz sind bundesweit in der DIN 18180 geregelt und werden in geprüften Systemaufbauten verbaut. DIN 18180 – Gipsplatten

Referenzen aus Münster und dem Münsterland

So läuft Ihr Projekt ab

  1. Beratung & Anforderung Klärung der geforderten Feuerwiderstandsklasse für Ihr Bauteil.
  2. Planung & Festpreis Auswahl eines geprüften Systemaufbaus und transparentes Angebot.
  3. Unterkonstruktion Montage des Ständerwerks nach Systemvorgabe.
  4. Beplankung & Dämmung Mehrlagige Beplankung mit Feuerschutzplatten und Dämmung.
  5. Detailausführung Fachgerechte Anschlüsse und Durchdringungen.
  6. Abnahme & Dokumentation Kontrolle des systemkonformen Aufbaus und Übergabe.

Häufige Fragen

Welche Brandschutzklasse brauche ich im Oxford-Quartier oder einem Mehrfamilienhaus in Gievenbeck?

Das richtet sich nach Gebäudeklasse und Nutzung gemäß Bauordnung NRW. Wir klären die geforderte Feuerwiderstandsklasse und setzen den passenden geprüften Aufbau aus Feuerschutzplatten, Ständerwerk und Mineralwoll-Dämmung um.

Geht baulicher Brandschutz im Trockenbau auch im Bestand?

Ja. Mit geprüften Systemen aus Feuerschutzplatten lassen sich Brandschutzwände, -decken und Bekleidungen auch nachträglich in den geforderten F-Klassen herstellen – etwa bei der Umnutzung der Gievenbecker Kasernengebäude.

Was bedeuten F30, F60 und F90?

Die Zahl gibt die Feuerwiderstandsdauer in Minuten an, die ein Bauteil dem Feuer standhalten muss – F30 also 30 Minuten, F90 90 Minuten.

Welche Brandschutzklasse brauche ich?

Das richtet sich landesweit nach Gebäudeklasse und Nutzung gemäß Bauordnung NRW. Wir klären die Anforderung und setzen den passenden geprüften Aufbau um.

Geht baulicher Brandschutz im Trockenbau?

Ja. Mit geprüften Systemen aus Feuerschutzplatten, Ständerwerk und Mineralwoll-Dämmung lassen sich Wände, Decken und Bekleidungen in den geforderten F-Klassen herstellen.

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